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Kraftwege Yoga und Mediation: So nutzen Sie sie richtig

Längst ist Yoga der Esoterik-Welt entschlüpft und zu einem Mainstream geworden. Der Erfolg ist aber nur Bestätigung des Benefits durch die Yoga-Aktivität: Es wirkt nämlich. Es wirkt vielleicht, weil die Philosophie dahinter Körper und Geist in Einklang bringt. Aber selbst für die weniger Philosophie-Esoterik-Affinen muss eines nachvollziehbar sein: Es wirkt, weil man sich beim Yoga bewusst Zeit nimmt. Zeit für das Wohlergehen seines eigenen Körpers und Zeit für das Wohlergehen des eigenen Geistes.

Wie funktioniert Yoga?

Bei der Yoga-Praxis führt man (im Idealfall angeleitet durch eine gut ausgebildete Yogalehrerin oder Yogalehrer) verschiedenste Übungen durch. Diese Übungen werden Asanas genannt und sind einerseits kräftigend, andererseits fördern sie die Beweglichkeit. In beiden Bereichen machen uns diese Asanas jene Defizite deutlich, die sich im Laufe der Jahre in unserem Körper eingeschlichen haben.

Betreibt man die Yoga-Praxis regelmäßig und fortlaufend, so wirkt sie den Defiziten entgegen und wir fühlen uns in unserem Körper wohler. Ist der Körper von Defiziten befreit ist er entstresst und das wirkt auf unser ganzes System als Powerpath.

Kraftpfad für Geist und Seele: Meditation und Pranayama in Abstimmung mit Yoga

Die meisten Yogastudios bieten jedoch nicht nur die Yoga-Praxis an, sie haben auch ein ganzheitlicheres Angebot, dass Meditation und Pranayama umfasst. Bei der Meditation widmet man sich der Entspannung des Geistes und findet zu sich selbst zurück. Das sind wahre Minuten in dem man sich selbst in den Fokus stellt, die wirklich gut tun.

Beim Pranayama handelt es sich um Atemübungen. Diese Atemübungen verhelfen einem ebenso zur tieferen Entspannung und man verbindet sich dabei mit dieser wichtigen Lebensader – der eigenen Atmung.

Was sind die Vorteile von Yoga und wo finde ich diese geeignete Praxis

In seiner Gesamtheit bewirkt Yoga schon nach ein paar Wochen vor allem zweierlei Dinge: 1. Man fühlt sich ausgeglichener, entspannter und wohler. 2. Man beginnt viel besser zu spüren, welche Dinge im Leben einem gut tun und welche nicht. Beides ist essenziell, um es zur Steigerung der Lebensqualität zu nutzen.

Bei der Suche nach einem geeigneten Yogastudio muss man aber auf die Qualität achten. Es sind zwar in Europa in den letzten Jahren Yoga Zentren aus dem Boden gesprossen wie die sprichwörtlichen Pilze, aber die Qualität variiert durch diese Vielfalt ebenso sehr.

Drei Punkte für die Wahl des geeigneten Studios:

1. Ausbildung der LehrerInnen: Sind die LehrerInnen gut ausgebildet? Das kann man meist auf den Websites der Studios nachlesen. Zumindest die Inhaber sollten mehr als die klassische 200-h-Ausbildung haben und mindestens die 500-Stunden-Ausbildung vorweisen können. Zudem sollten Sie auch schon mehrere Jahre unterrichten.

2. Die Klassengröße: Es gibt Yoga Zentren, in denen sich in jedem Kurs leicht 50-60 oder mehr SchülerInnen tummeln. Das mag zwar für den Besitzer gut sein, für die SchülerInnen ist es das sicher nicht. Qualitätssicherung heißt auch die TeilnehmerInnenzahl zu beschränken. Denn um 60 SchülerInnen kann sich kein einzelner mehr kümmern.

3. Fühlen Sie sich wohl? Das ist die wichtigste Frage. Die meisten Yogastudios haben ein Schnupper- oder Testangebot. Nutzen Sie diese Möglichkeit und fragen Sie sich nachher, ob Sie sich dort wohl gefühlt haben. Wie waren die anderen TeilnehmerInnen? Wie fanden Sie die LehrerInnen?

Führende Yogastudios in Deutschland und Österreich:

Deutschland:

Österreich:


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